2026_HECKENKUNST am Grünen Finger

Im Sommer 2026 entsteht an der Außenhecke der Kleingartenanlage am Westerberg ein partizipatives Naturkunstprojekt als Dank für „100 Jahre Grüne Finger“. Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren gestalten viele helfende Hände eine rechteckige Heckenfläche zu Thema „Schutz“. Neben künstlerischen Prozessen entstehen auch unplanbare, natürliche Prozesse, denn die Objeke aus lebendigen und vergänglichem Naturmaterial sind einem natürlichen Veränderungsprozess unterworfen.
Beteiligte sind die Initatorin und Künstlerin Eva Dankenbring, Kleingärtner des Kleingartenvereins West e.V, die Montessori-Schule/Förderschule für geistige Entwicklung, Kunstschaffende, Freunde, Anwohner*innen und Interessierte.
Treffen: 23. Juni, 27. Juni und 28. Juni jeweils von 15-19 Uhr an der Außenhecke zwischen Corneliusweg, Lieneschweg und Richard Wagner Straße in Osnabrück am Westerberg.
Die Hecke ist 24/7 zugänglich (Kleingärten bleiben geschlossen). Aktuelle Infos folgen ab Mitte Juni neben dem Gartentor 307/308/309 der Montesssori-Schule und auf diesem Blog. – Das Projekt wird gefördert durch den Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück. – DANKE!
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Die gemeinsamen Termine an der Hecke am 27. und 28. Juni sind wegen Hitze leider kurzfristig abgesagt!!!! Es sind keine Ersatztermine geplant.
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Ende Juni_2026_ Heckenschnitt und Hängung der Objekte
Endlich sind die Hecken geschnitten. Jetzt können wir die Versuche im Kleinen auf der großen Fläche ausprobieren. Das Wetter meint es besonders gut. Jeden Tag über 30 Grad. Beate hängt ihre Hortensienwelle, die bislang geschützt an der Wäscheleine im Keller auf ihren Einsatz wartete.






23. Juni_2026_Aufstellung der Banner und Mitmach-Treffen
Die Banner sind geliefert worden. Beate und Jutta bespannen bei hochsommerlichen Temperaturen zwei Bauzäune. Jetzt steht ein Bauzaun Richtung Lieneschweg und ein Weiterer mit Blick zum Edinghäuser Weg. So passend, denn am Nachmittag startet das erste öfffentliche Mitmachtreffen an der Hecke. Wir suchen uns einen schattigen Platz an der Hecke und einige Mutige wickeln Hirseschnüre und hängen Objekte in die Hecke.

12. Juni_2026_Lieferung der Basis-Postkarte
Es ist soweit. Die Postkarten für die Heckenkunst sind geliefert worden. An die Infostele kommen gleich zwei Flyerkästen mit druckfrischen Karten. Alle direkten Anwohner entlang der Hecke bekommen eine Karte in den Briefkasten geworfen. Dann noch schnell mit dem Fahrrad in die Stadt und den Kartenständer des Kulturamtes bestücken. An einigen ausgewählten Kulturorten dürfen wir Karten auslegen.
geplant Juni_2026_Installation der Objekte in den Außenhecken_Gedruckte Informationen
Hängung der Objekte in die Außenhecken der Kleingartenanlage. Anbringung von gedruckten Bannern und Schildern sowie Flyerkästen. Vorbereitung von öffentlichen, partizipativen Treffen am 23., 27. und 28. Juni jeweils von 15-19 Uhr an der Außenhecke der Kleingartenanlage, um die Heckenkunst zu vervollständigen. Eine musikalische Begleitung ist angedacht.
Ende Mai/Anfang Juni_2026_Färbeaktion mit Erlenzäpfchen
Der für mich persönlich fordernste Teil dieses Projektes zieht sich über 2 Wochen. Über Tage blubbern kiloweise Stoff in einem Topf. Mal zum auskochen der Ausrüstung, dann zum Beizen, zum Auskochen der Zäpfchen oder beim anschließenden Färben des Stoffes. Ohne Anette Regas Rat und Tat wäre ich schier verzweifelt einen Hanfton zu färben. Es gelingt. Jede Färbung wird anders. Perfekt und danke an Anette!!!


31. Mai_2026_Eröffnung des Kulturextras „nature. culture. future.“
Eröffnung des Kulturextras bei Kaffee und Kuchen am 31. Mai um 14 Uhr an der Installation „Vom Winde bewegt“ von Franz Greife. Es bleibt trocken.


Mai_2026_Arbeiten im Garten und am Küchentisch
Praktisches Arbeiten. Versuche mit eingewebten Gräsern in Hanfband, der Bündelung von Gräsern zu Bändern, dem Häkeln von Objekten oder das biegen von Weiden zu Formen. Sichere Hängung und Lagerung der Objekte in den Gärten.
Zum Thema Nester faszinieren mich Bilder vom Nestbau der Webervögel. Nach einigen Versuchen wächst aus seiner bauchigigeren Grundform langsam eine „Nestschote“. Neben Hanfgarn setze ich sperriges Sisal ein. Im unteren Teil der Schoten eingebracht, strukturiert es die Form zusätzlich. Alle End- und Anfangsfäden dürfen hängen bleiben. Die Meisen entdecken das Hanfgarn für den Nestbau. NIke lässt sich von den Schoten anstecken, arbeitet eher in einer Kalabassenform weiter und experimentiert mit mehreren Einfluglöchern. Die Öffnungen erhalten eine Umhäkeltung mit einem reflektierendes Garn aus meinen Materialbeständen. – Daraus erwächst auch die Idee einer Anmeldung zur Kulturnacht. Denn die Hecke ist 24/7 begehbar, und ein partielle Sichtbarkeit in der Dämmerung und Nacht wäre eine Erweiterung des Betrachtung.


März_2026_Planungen und Umsetzungen von Ideen
Festlegung auf das Grundthema „Schutz“ für die HECKENKUNST Objekte. Das Thema umfasst den Schutz der Grünen Finger und von Kleingärten als wichtige Maßnahme zum Klima- und Naturschutz. Die Grünen Finger sorgen für eine Regulierung des Innenklimas der Stadt als auch für den Artenschutz.
Beate Jerosch bringt die Bereiche „Welle (Wasser/Wind)“ und „Nester“ als Idee ein, an denen wir weiter arbeiten. Die Welle steht symbolisch für die Bewegung von Wassser und Wind: Der Wind sorgt für die Belüftung der Stadt, das Wasser fungiert als Anzeiger eines zunehmend aus dem Gleichgewicht geratenen Klimas. Dürre und Starkregen setzen der Natur zunehmend zu. – Die „Nester“ weisen auf den Naturschutz. Tiere benötigen Unterschlüpfe und Rückzugsmöglichkeiten für ihre Entwicklung. Aus diesen zwei Basisideen entstehen Prototypen, die vervielfältig und variiert werden. Oft bei ungemütlichen Temperaturen in den Gärten.
Februar_ 2026_Materialbeschaffung Weiden und Gräserschnitt
Sammlung von Naturmaterialien über den NABU (Naturschutzbund Deutschland), auf dem Campus der Hochschule in Haste, beim Botanischen Garten der Universität und in Privatgärten. Trockene Verstauung der Materialien in Gartenhäusern, Kellern oder Gewächshäusern.
Nike stellt ihr Gewächshaus als trockene Unterstellmöglichkeit zur Verfügung. Die Kleingärtner legen Materialdepots in den Gärten an.






ab Dezember_2025_Projektentwicklung
Einladung und erste Treffen im Forum am Dom und zu Hause bei Nike Hamborg-Finger. Vorstellung der Grundidee HECKENKUNST für das diesjährige Kulturextra „natur.culture.future“ des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrücks. Gemeinsame Weiterentwicklung des Naturkunst Themas über inspirierende Bilder.

2018_Rot.Raum

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Ein Arbeitsergebnis
Hier ein erstes Ergebnis von unserem Zusammensein am 7. März. Es gibt noch sooo viele andere…
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7. März 2018 | Das Projekt beginnt
Um 9 Uhr fahren die Bullis mit den KünsterInnen am Eingang des Tuchmacher Museums vor. Mit dabei sind die Leitungen der Kunstwerkstätten: Anette Röhr (HPH) und Christoph Seidel (HHO). Bei späteren Treffen wird Marion Tischler noch dazu kommen. Nach einem herzlichen Willkommen, trinken wir ersteinmal einen Café im neu eingerichteten Gemeinschaftsatelier im 2. Obergeschoss des […]
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Unser neues Gemeinschaftsatelier
So sieht unser neuer Arbeitsraum für die nächsten Wochen aus! Die Museumstechniker Volker Leismann und Antonio Torres haben ganze Arbeit geleistet. Bis zum 13. Mai werden wir hier im zweiten Obergeschoß des Museums arbeiten. Danach ziehen wir um in die Kornmühle im Erdgeschoss, denn für die zweite Arbeitsphase ab dem 13. Mai brauchen wird mehr […]